ToMa·MAC · Ratgeber

Windows 11 ist drauf. Alles gut? Kommt auf die Version an!

Bürocomputer mit Windows 11 Pro 24H2 und einem Hinweis zur Prüfung des Update-Supports.

Der Computer läuft, die Programme starten und Windows 11 ist auch schon installiert. Damit dürfte das Thema Betriebssystem erst einmal erledigt sein. Sollte man meinen …

Tatsächlich lohnt sich ein genauerer Blick. Denn „Windows 11“ allein sagt noch nicht, wie lange Dein Computer die vorgesehenen Sicherheitsupdates erhält. Entscheidend sind auch die installierte Version und die sogenannte Edition – beispielsweise Home oder Pro.

Ein aktueller Anlass: Für Windows 11 in der Version 24H2 ist die reguläre Unterstützung der Editionen Home und Pro inzwischen beendet. Andere Versionen und Editionen haben eigene Fristen. Es ist also keineswegs „ganz Windows 11“ betroffen. [1]

Läuft doch noch …

Ja, durchaus. Ein abgelaufenes Supportdatum legt Deinen Computer nicht über Nacht still. Die Buchhaltung lässt sich möglicherweise weiter öffnen, der Drucker druckt und die E-Mails kommen ebenfalls an.

Genau darin liegt aber die kleine Falle: Dass ein Computer funktioniert, sagt zunächst wenig darüber aus, ob sein Betriebssystem noch auf einem unterstützten Stand ist.

Insbesondere im Unternehmen sollte deshalb gelegentlich geprüft werden, was auf den einzelnen Arbeitsplätzen tatsächlich installiert ist. Ein Blick auf die Versionsnummer gehört dazu. Viel Aufwand? Für die erste Bestandsaufnahme zum Glück nicht.

Einmal nachsehen statt lange vermuten

Öffne Start → Einstellungen → System → Info. Unter „Windows-Spezifikationen“ findest Du die Angaben zu Edition und Version. Beides zusammen ist die Grundlage für die weitere Prüfung. [2]

Bei mehreren Bürorechnern empfiehlt sich eine kleine Übersicht. Sonst ist schnell der eine Arbeitsplatz bereits aktualisiert, während der selten genutzte Rechner im Besprechungsraum seit Monaten sein eigenes Update-Süppchen kocht.

Aktualisieren – aber bitte mit Verstand

Meine Empfehlung: Einen notwendigen Versionswechsel ordentlich vorbereiten. Gerade dann, wenn an dem Computer mehr hängt als der gelegentliche Blick ins Internet.

Ist die Datensicherung aktuell? Funktioniert die eingesetzte Branchensoftware mit der vorgesehenen Windows-Version? Was ist mit Drucker, Scanner oder dem Zugang zum Firmennetzwerk?

Diese Fragen sollten vor der Installation beantwortet sein. Ebenso gehört ein passendes Zeitfenster dazu. Ein Update zwischen zwei Kundenterminen kann gut gehen. Als Wartungskonzept würde ich darauf allerdings nicht setzen.

Nach der Installation folgt die Funktionsprüfung: Programme öffnen, wichtige Verbindungen testen und kontrollieren, ob der Arbeitsplatz wieder vollständig nutzbar ist. Erst dann ist die Arbeit erledigt.

Muss jetzt gleich ein neuer PC her?

Aus einer auslaufenden Windows-Version allein ergibt sich noch kein sinnvoller Einkaufszettel.

Zuerst schauen wir auf den vorhandenen Computer, die eingesetzten Programme und Deine Anforderungen. Danach lässt sich beurteilen, ob ein Versionswechsel ausreicht oder tatsächlich weiterer Handlungsbedarf besteht. Schließlich soll die Lösung zum Arbeitsplatz passen – und zum Geldbeutel ebenfalls.

Du möchtest wissen, wie es um Deine Bürorechner steht? Sprich ToMa·MAC gerne an. Wir prüfen gemeinsam, wo Handlungsbedarf besteht und wie sich notwendige Arbeiten vernünftig in Deinen Betriebsalltag einplanen lassen.

Stand: 24. Oktober 2026.

Recherche: 2026-10-24

Quellen

[1] Microsoft – Supportfristen für Windows 11 Home und Pro

[2] Microsoft – Informationen über Dein Windows-Gerät